Sonntag, 21. Juni 2009

1.Film gefällig?



Stephen Kings "Der Fluch" ist nicht fern, wenn Horror-Papst Sam Raimi ("Tanz der Teufel", "Spider-Man") nach langer Abstinenz wieder ein Heimspiel mit seinem höllischen Thriller-Comeback gibt, der Figuren und Zuschauern mit einigen bösen Twists alles abverlangt.

Drag Me to Hell hat eine relativ einfache Story, die jedoch durch gute Schauspieler überzeugend gespielt wird. Ein Bonus ist auch das ausgesprochen überraschende Ende.

Rasante Kamerafahrten, nette Tricks und Effekte, die weitgehend ohne Computeranimation auskommen, sowie viel Schleim sorgen für eine Atemberaubendes Schockerlebnisse. Das Ganze wird auch musikalisch optimal unterlegt. Dabei kommt der Film mit der typischen Selbstironie daher und es darf auch gelacht werden.

Drag Me to Hell ist kein Splatter-Film. Blut und Gemetzel gibt es nicht. Es ist auch kein psychologischer Horrofilm. Und es ist kein Splatter-Slapstick wie etwa Raimis Army of Darkness. Man wird von ihm keine Albträume bekommen, es sei denn, man ist sehr zart besaitet und einigen der Ekeleffekte nicht gewachsen. Dann sollte man sich allerdings auch keine Horrorfilme ansehen.

Die Story ( kurz Fassung)

Christine (Alison Lohman) lebt glücklich mit ihrem Freund Clay (Justin Long) in Los Angeles und arbeitet in der Finanzbranche. Um vor ihrer hinterlistigen Kollegin die ersehnte Beförderung zu ergattern, müsste sie allerdings eine harte Entscheidung fällen. Also übervorteilt sie bei der Kreditvergabe eine Zigeunerin, die dadurch ihr Obdach verliert - und sich mit einem fiesen Fluch revanchiert. Nun bricht die Hölle los! Nur ein Seher (Dileep Rao) weiß Rat.


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